Daten können verloren gehen. So ist mir eine meiner geliebten Terabyte Festplatten zum Anfang dieser Woche verstorben. Auf dieser Festplatte waren sehr viele Software Archive, sowie meine virtuellen Maschinen gespeichert. Das schmerzt noch mehr, als dass in einer dieser virtuellen Maschinen meine iTunes Installation zur Verfügung stand. Nun fehlt mir die Funktion, mein iPhone und iPad mit den aktuellsten Versionen der Apps und Podcasts zu aktualisieren.
Wie schön wäre es nun, wenn meine iTunes-Daten in der Cloud lägen? Ich könnte eine weitere virtuelle Maschine aufsetzen und dort iTunes installieren. Das frische und jungfräuliche iTunes könnte dann meine bestehenden Daten aus der Cloud herunterladen und alle Daten würden wieder bei mir zuhause vorliegen.
Nun ist dem leider nicht so. Es gab natürlich kein Backup, weder in der Cloud, noch auf einer anderen Festplatte. So sind meine Daten vermutlich verloren und es ist fraglich, ob die gekauften Artikel (Apps, Filme, Musik) aus dem iTunes-Store auch wieder heruntergeladen werden können. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Apple eine erneute “Bearbeitungsgebühr”, oder “Nutzungslizenz” sich mit dem wertvollen Geld bezahlen lassen würde.
Ein Fazit, dass ich aus diesem Desaster ziehen kann und werde ist, dass eine Festplatte nur im Verbund stark sein kann. So wie es im Urlaubs-, oder Krankheitsfall in einem Unternehmen immer eine Vertretung geben muss, können auch meine Daten nur permanent verfügbar sein, wenn sie durch andere Kopien und Datenträger bereitgestellt werden. Ob nun diese Datenträger bei mir zuhause, oder in der Cloud betrieben werden, sei mal dahingestellt…
Allerdings bin ich ein Favorit von “Eigentum”. So werde ich mir wohl ein weiteres “NAS” (Network-Attached-Storage) besorgen. Dieses sollte mindestens RAID1, wenn nicht sogar RAID5, unterstützen und eine schnelle Datenverbindung mittels Gigabit anbieten.