Dennis Schreiber

5. September 2011
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Ewan Dobson – Time 2 – Guitar

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31. August 2011
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Datenverlust

Daten können verloren gehen. So ist mir eine meiner geliebten Terabyte Festplatten zum Anfang dieser Woche verstorben. Auf dieser Festplatte waren sehr viele Software Archive, sowie meine virtuellen Maschinen gespeichert. Das schmerzt noch mehr, als dass in einer dieser virtuellen Maschinen meine iTunes Installation zur Verfügung stand. Nun fehlt mir die Funktion, mein iPhone und iPad mit den aktuellsten Versionen der Apps und Podcasts zu aktualisieren.

Wie schön wäre es nun, wenn meine iTunes-Daten in der Cloud lägen? Ich könnte eine weitere virtuelle Maschine aufsetzen und dort iTunes installieren. Das frische und jungfräuliche iTunes könnte dann meine bestehenden Daten aus der Cloud herunterladen und alle Daten würden wieder bei mir zuhause vorliegen.

Nun ist dem leider nicht so. Es gab natürlich kein Backup, weder in der Cloud, noch auf einer anderen Festplatte. So sind meine Daten vermutlich verloren und es ist fraglich, ob die gekauften Artikel (Apps, Filme, Musik) aus dem iTunes-Store auch wieder heruntergeladen werden können. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Apple eine erneute “Bearbeitungsgebühr”, oder “Nutzungslizenz” sich mit dem wertvollen Geld bezahlen lassen würde.

Ein Fazit, dass ich aus diesem Desaster ziehen kann und werde ist, dass eine Festplatte nur im Verbund stark sein kann. So wie es im Urlaubs-, oder Krankheitsfall in einem Unternehmen immer eine Vertretung geben muss, können auch meine Daten nur permanent verfügbar sein, wenn sie durch andere Kopien und Datenträger bereitgestellt werden. Ob nun diese Datenträger bei mir zuhause, oder in der Cloud betrieben werden, sei mal dahingestellt…

Allerdings bin ich ein Favorit von “Eigentum”. So werde ich mir wohl ein weiteres “NAS” (Network-Attached-Storage) besorgen. Dieses sollte mindestens RAID1, wenn nicht sogar RAID5, unterstützen und eine schnelle Datenverbindung mittels Gigabit anbieten.

31. August 2011
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System Sicherheit

Es gibt ein Zitat, welches wirklich das Thema “Computer Sicherheit” ganz hervorragend trifft:

“Das einzige System, welches wirklich sicher ist, ist ausgeschaltet und ausgesteckt,
eingesperrt in einem Safe aus Titan, vergraben in einem Betonbunker und ist umgeben
von Nervengas und hochbezahlten, bewaffneten Wachen. Und nicht einmal dann,
wuerde ich mein Leben darauf setzen.”

Diese Sätze wurden von Gene Spafford (vollständig: Eugene Howard Spafford) geformt und besagen im Prinzip folgendes:

Ein System, das als “sicher” gelten soll, muss bis in das Extreme gesichert sein und selbst dann kann man noch nicht ausschließen, dass es Sicherheitslücken gibt.

Ein anderer, sehr sinnvoller Satz, zeigt die Essenz der Problematik:

“Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess”

Im Laufe der Zeit werden Angriffsflächen, Sicherheitslücken und Schwachstellen aufgedeckt, die bis zu dem jeweiligen Zeitpunkt noch gar nicht bekannt waren, oder bedacht wurden. Dementsprechend kann man auch nur eine wirklich grundlegende Garantie abgeben: Nichts ist zu 100% sicher.

21. August 2011
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Facebook Security Guide

Facebook hat einen Sicherheits-Leitfaden veröffentlicht. Dieser richtet sich natürlich an alle Nutzer von Facebook, aber besonders an junge Erwachsene, Eltern und Pädagogen.

Facebook unter die Lupe genommen

Alexander Klaus / pixelio.de

Inhalt dieses Leitfadens, der kostenfrei als PDF Datei auf der Facebook Webseite verfügbar ist, sind unter anderem die Sicherung des eigenen Facebook Accounts und die Sicherheitseinstellungen.

Es wird erklärt, wie sichere Passwörter aufgebaut sind und dass solche kryptischen Passwörter im Browser gespeichert werden sollten, sofern man sich an diese kryptischen Passwörter nicht erinnern kann. Alternativ kann man laut dem Sicherheits-Leitfaden auch Password-Safes, wie zum Beispiel KeePass nutzen.

Es wird auch auf Themen wie “Account Diebstahl” und “Schadsoftware” mittels Scripts eingegangen. Besonders erwähnenswert sind die Top-Tipps um sich sicher auf Facebook zu bewegen, die sich auf der vorletzten Seite befinden. Diese möchte ich hier in das deutsche übersetzt noch einmal wiedergeben:

  • Füge nur dir bekannte Personen zu deinem Freundeskreis hinzu
  • Richte ein sicheres Passwort ein und verwende dieses ausschliesslich auf Facebook
  • Verrate niemandem dein Passwort
  • Ändere regelmäßig dein Passwort
  • Teile deine persönlichen Informationen nur mit Personen und Firmen, wenn diese es wirklich unbedingt brauchen
  • Melde dich bei Facebook nur einmal pro Sitzung an. Wenn Facebook dich ein zweites Mal zum einloggen auffordert, ignoriere alle Links und gib www.facebook.com direkt in die Adresszeile deines Browsers ein
  • Benutze ein Einmal-Passwort, wenn du nicht den eigenen Computer benutzt
  • Melde dich bei Facebook ab, wenn du nicht den eigenen Computer benutzt
  • Benutze sicheres Browsing, wo immer es möglich ist
  • Downloade nur Apps von Seiten, denen du vertraust
  • Halte dein Anti-Virus-Programm immer aktuell
  • Halte deinen Browser und andere Programme immer aktuell
  • Füge keine Scripte (Code) in die Adresszeile deines Browsers ein
  • Benutze Browser Plugins, wie “Web of Trust” und “NoScript” für den Firefox um zu verhindern, dass dein Browser von Fremden übernommen wird
  • Misstraue merkwürdigen Einträgen von jedem! Selbst von Freunden. Wenn es so aussieht, als würden deine Freunde niemals solche Einträge schreiben, klicke sie nicht an.
  • Kriminelle könnten in die Konten von deinen Freunden einbrechen und über deren Namen Einträge veröffentlichen. Sei misstrauisch gegenüber Links, die deine Freunde dir schicken
  • Bedenke immer: STOP! DENKEN! VERBINDEN!
All dies sind gut gemeinte Ratschläge, die versuchen sollen, dass die jeweilige Zielgruppe verantwortungsbewusst mit ihren Daten umgeht und sich misstrauisch und vorsichtig im Internet bewegt. Das Original-Dokument kann von der facebook.com Webseite heruntergeladen werden: Guide to Facebook Security. Da aber das Internet meistens schneller als die Realität ist, liegt hier auch noch eine Kopie des Dokuments: Guide to Facebook Security.